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Warum im Training das Lächeln zählt – meine Philosophie als Trainerin

24. September 2025

Eiskunstlauf begeistert – durch elegante Bewegungen, anspruchsvolle Sprünge, Präzision und Ausdruck zur Musik. Doch hinter all dem steckt noch viel mehr. Genau dort liegt der Kern meiner Arbeit als Trainerin.

Mehr als nur Sport

Egal ob Kinder, Jugendliche oder Erwachsene: Jede und jeder bringt die eigene Geschichte mit aufs Eis. Schule, Ausbildung, Beruf oder Familie – der Alltag hinterlässt Spuren, die man im Training spürt.

Meine Aufgabe ist es, Menschen in ihrer Gesamtheit wahrzunehmen. Oft merke ich schon beim ersten Schritt aufs Eis, wie es heute läuft. Manchmal passt der geplante Trainingsschwerpunkt – manchmal nicht. Wichtig ist: Ich hole die Läufer dort ab, wo sie gerade stehen.

Wenn Pläne sich ändern müssen

Natürlich bereite ich jede Einheit vor. Aber starre Abläufe helfen niemandem, wenn Kopf oder Körper nicht mitspielen. Dann rücke ich den Fokus: auf einfache, sichere Übungsfolgen, auf tänzerische Schritte zur Musik oder auf spielerische Elemente, die wieder Freude und Leichtigkeit bringen.

Entscheidend ist nicht, den Plan um jeden Preis durchzuziehen, sondern dass am Ende alle mit einem guten Gefühl und einem Lächeln vom Eis gehen.

Warum kleine Siege die größten sind

Eiskunstlauf lebt von Disziplin, Wiederholung und Mut. Wirklicher Fortschritt entsteht jedoch in einem Umfeld, in dem man sich wohlfühlt – für alle Altersklassen.

  • Kinder tanken nach einem langen Schultag Spaß und Erfolgserlebnisse.
  • Jugendliche gewinnen Selbstvertrauen und entwickeln eigene Ziele.
  • Erwachsene finden Ausgleich zum Alltag und Freude am Lernen neuer Bewegungen.

Die schönsten Momente sind oft die kleinen: der erste sichere Schritt rückwärts, der Mut, nach einem Sturz wieder aufzustehen, eine gelungene Schrittfolge – oder einfach das Strahlen im Gesicht, weil es heute gut lief.

Am Ende zählt das Lächeln nach dem Training.

Mein Ziel

Ich möchte Begeisterung wecken – für den Sport, für das eigene Können und für den Weg, den wir gemeinsam gehen. Fortschritt ist wichtig, aber das Lächeln nach dem Training ist mir noch wichtiger.

Denn ganz gleich, ob Kind, Jugendlicher oder Erwachsener: Am Ende zählt, dass man die Halle verlässt – mit roten Wangen, leuchtenden Augen und einem guten Gefühl im Herzen.


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